Die von der Sonne ausgesendete Strahlung reicht von wärmender Infrarotstrahlung über die sichtbare Strahlung bis hin zur ultravioletten Strahlung. Nur etwa 6% der gesamten auf die Erde treffenden Sonnenstrahlen sind unsichtbare ultraviolette (UV) Strahlung. Je kürzer die Wellenlänge, desto höher die Energie der Strahlung. Aus diesem Grund kann die UV-Strahlung bei Lebewesen Schäden verursachen.
Spektralbereiche der UV-Strahlung
| UV-A (315-400 nm) | Mit rund 95% aller auf die Erdoberfläche treffenden UV-Strahlen hat dieser Bereich den grössten Anteil. Sie fördern die Hautalterung, aber auch Allergien oder Hauttumore können durch sie ausgelöst werden. |
| UV-B (280-315 nm) | Sie machen 5% UV-Strahlung auf der Erde aus und sind hauptverantwortlich für die Bräunung der Haut. Gleichzeitig fördern sie auch das Risiko, an einem Hautkrebs zu erkranken. |
| UV-C (100-280 nm) | Dieser Bereich wird fast vollständig durch die Ozonschicht absorbiert, so dass diese Strahlung nicht bis auf die Erdoberfläche kommen. |
Faktoren, welche die Intensität der UV-Strahlung beeinflussen
| Sonnenstand | Je höher die Sonne am Himmel steht, desto stärker ist die UV-Strahlung. Die höchsten Werte werden im Sommer (von Mai bis August) und über die Mittagszeit (von 11 bis 15 Uhr) erreicht. |
| Breitengrad | Je näher am Äquator ein Land liegt, desto höher steht die Sonne am Himmel. Deshalb nimmt von den Polen zum Äquator der UV-Index zu. |
| Bewölkung | Schleierwolken reduzieren die UV-Strahlung nur wenig, dichte Bewölkung senkt den UV-Index deutlich. |
| Höhe über Meer | Pro 1000 m Höhe nimmt die UV-Strahlung um 10-15% zu. |
| Schnee | Reflektierende Oberflächen wie Schnee, Wasser, Sand erhöhen die UV-Strahlung um 20 - 80%. |
| Aerosole | an Partikeln und Gasen in der Luft wird die Strahlung gestreut und damit leicht reduziert |
