Für die Festanlässe am Abend des Nationalfeiertages der Schweiz am 1. August sind natürlich überall in unserem Lande gute Wetterbedingungen hoch erwünscht. Obwohl die Bundesfeier in allen Landesteilen den selben wichtigen Stellenwert hat, waren in den letzten Jahren nicht alle Regionen vom Wetterglück gleichermassen begünstigt.
Im vergangenen Vierteljahrhundert fielen im Mittelland der Schweiz am wenigsten 1. August-Feiern ins Wasser. In Genf und in Basel regnete es nur gerade an drei 1. August-Abenden. Stark bevorzugt war die Region der Stadt Bern mit keinem einzigen verregneten 1. August-Abend.
Etwas mehr regnerische 1. August-Abende verzeichnet die Alpensüdseite. Am wenigsten Wetterglück hat eindeutig der Alpennordhang. So muss Glarus praktisch jedes zweite Jahr mit einem verregneten 1. August-Abend rechnen. Die Unterschiede sind hauptsächlich auf die sommerliche Gewittertätigkeit zurückzuführen, welche in den alpinen Regionen stärker ausgeprägt ist als im Flachland draussen.
Bevorzugt ist das Tessin mit konstant angenehmen Temperaturen am 1. August-Abend. Auf der Alpennordseite hingegen kann die Temperatur am Abend des 1. August selbst im Flachland auch mal unangenehm tief sein, so dass längeres draussen Sitzen kaum mehr als gemütlich bezeichnet werden kann.
